Der Film: Bad Banks und was wir daraus lernen können…

Moments 2b

Foto © Ana Matt

Dieses Foto von mir, habe ich bearbeitet und zeigt die laszive Haltung der Beteiligten in Bad Banks. Nicht nur Jana Leikams Beine sind aufgefallen….

Bad Banks

Von Bad Banks lernen

Wie verhält sich die geniale Bankerin Jana Leikam, um im Haifischbecken aus Geld und Macht zu überleben? – Wir haben den ZDF-Sechsteiler verschlungen, erinnern uns an atemlose Sequenzen und Gänsehaut. Jetzt fragen wir uns, was wir davon lernen können. Ja, im Ernst. Die Kunst besteht darin möglichst völlig unvoreingenommen, nüchtern und ohne moralische Bewertung zu analysieren, welche Verhaltensweisen Jana Leikams auch in mir, Lonas oder Julias Leben funktionieren könnten.

Unsere Aufgabe bestand darin, sich eine der beeindruckenden Szenen herauszugreifen, und daraus möglichst wertfrei Handlungsoptionen abzuleiten.

Szene: Jana wird in ihrem Apartment mit einer Waffe bedroht. Sie fürchtet um ihr Leben, schnappt nach Luft und hat kaum Möglichkeiten zu reagieren. Der Tod ihrer Mutter war immer wieder Thema in Bad Banks. Jetzt erinnert sie sich daran, ist verzweifelt und gibt sich, um Worte ringend, völlig verwirrt die Schuld an diesem Tod. Ihren Widersacher irritiert die Konfrontation mit dieser traumatischen Situation aus dem Leben der Jana Leikam so, dass er die Waffe senkt und verschwindet.

In dieser aussichtslosen Situation hat Jana Leikam ihren Gegner mit dem eigenen Trauma manipuliert.

Schlussfolgerung: Wer in einer aussichtslosen, angstbeladenen Situation ein eigenes Trauma quasi als Trumpf aus dem Ärmel zieht, kann den Angreifer eventuell manipulieren und so die Oberhand gewinnen. Mal ausprobieren, zum Beispiel in Preisverhandlungen?

Szene: Jana Leikam ist von Seiten ihrer vermeintlichen Mentorin Christelle Leblanc immer wieder Erpressungsversuchen ausgesetzt und reagiert mit Gegenangriffen. Als Leblanc damit droht, ihren Lebensgefährten auszuschalten, ist sie ihr schutzlos ausgeliefert. Sie lässt sich erpressen.

In dem Augenblick, in dem ein anderer, eine nahestehender Mensch, Opfer, der gegen sie gerichteten Erpressung wird, ist die Schmerzgrenze erreicht und man beugt sich.

Schlussfolgerung: Ein wesentlicher Faktor für Macht ist die Fähigkeit zu erpressen. Wichtig dabei ist, dass Macht und Erpressung neutral zu sehen und nicht zu bewerten ist. Es genügt schon, sich bewusst zu machen, dass wir täglich erpressen, um unsere Machtposition zu festigen.

Schlussszene: Jana möchte in Zukunft mit Thao und Adam gemeinsame Sache machen. Die beide sind skeptisch. Jana löst die Szene auf, indem sie darauf hinweist, dass jeder von jedem etwas weiß, womit der ihn erpressen könnte. Jana weiß von der verdeckten Homosexualität Adams und hat erfahren, dass Thao öfter als einmal wegen Stalkings angezeigt worden war.

Dieses Wissen macht voneinander abhängig oder – neutral gesprochen – zugehörig. Für mich trotzdem eine schlechte Voraussetzung für gegenseitiges Vertrauen und eine gemeinsame Sache.

Schlussfolgerung: Zugehörigkeit kann eine Voraussetzung für eine gemeinsame Sache sein.

Es wäre sehr spannend, für mich, wenn DU DEINE Meinung zu diesem Artikel betragen würdest.

 

 

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