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 Leinwandarbeit, Acryl, © Ana Matt

#HistorischerStadtplan ©  #AnaMatt,  #Täuschung, #Wahrheit, #Heimat, #Besitz und #Eigentum;  #LonaHanke, #Businesscoach, #ContemporaryArt, #Fotomontagen

Seit dem  Jahr 2011 bis August 2017 fanden massive Ereignisse statt, die den Verlust meiner Heimat bedeutete.

Jahrelang hatte ich gekämpft und doch fast alles verloren. Die Gegenseite war gewandert, stärker, informierter, sie kannte sich besser in der Materie aus. Ich begann langsam zu verstehen, was passierte, welche Methoden angewandt wurden, wie man dachte. Aber da war es schon zu spät.

Ich konnte meiner Arbeit nicht mehr nachgehen, weil ich mich lange Zeit mit der Gegenseite befasste um zu verstehen was geschieht. An meine künstlerische Arbeit war nicht zu denken. Ich probierte es wieder und wieder und immer wieder, es gelang mir nicht, es war zum verzweifeln, meine Kreativität und meine Freude waren verschwunden.  Ich musste etwas ändern, und zwar radikal. Also besuchte ich im Jahr 2018, verschiedene Seminare wie Selbstvertrauensseminare, Motivationstrainingseminare, Persönlichkeitsentwicklungsseminare, Führungskräfteseminare, aber es half mir bei meiner künstlerischen Arbeit nicht wirklich.

Meinen absoluten Durchbruch, erfuhr ich bei Lona Hanke – Inhaberin von HANKE SBC® & NOLLER; Führungskräftecoach, Wirtschaftsmeditatorin und Businesscoach, die mir meine Tochter Lara empfohlen hatte.

Sie schaffte es, dass ich wieder arbeiten konnte. Wie ein Phönix aus der Asche bin ich durch Lona Hanke und Julia Weigl durchgestartet, mit Freude und Leidenschaft. Es ist unglaublich, wie ich mich in diesen paar Monaten veränderte. Bei Lona Hanke gibt es nichts falsches, ich fühlte mich aufgehoben. Ich fand wieder zu meinem Mut und meiner Stärke zurück, meine Unsicherheit verschwand.

Es gibt für mich und vielleicht auch für andere Menschen, kein besseres Medium, wie die Kunst, um solche tragischen Lebenserfahrungen zu verarbeiten. Unter anderem habe ich mich besser kennengelernt. Dass wir in einer Welt der Täuschungen leben, war mir vorher nicht bewusst. Ich hatte mir meine eigene Traumwelt erschaffen. Letztendlich denke ich, geht es darum, dass wir die Täuschungen überwinden und die Wahrheit erkennen.

Welche Bedeutung,  Täuschung und Wahrheit in meiner Kunst hat.

Ich habe für mich beschlossen achtsam zu sein, Täuschungen versuchen zu erkennen und immer nach der Wahrheit zu streben. Seit einiger Zeit arbeite ich mit historischen Flurkarten. Sie symbolisieren für mich Besitz; etwas Werthaltiges.

Verliert man sein Haus,  dann verliert man seine Heimat. Der Verlust der Heimat, ist das Gefühl des Verlorenseins, man fällt aus seiner Mitte, findet sich nicht mehr zurecht, zerbricht letztendlich daran oder geht gestärkt daraus hervor. Die Heimat ist mit nichts zu ersetzen. Geborgenheit, Vertrauen und Sicherheit sind seine Bestandteile. Heimat ist nicht nur ein Ort, er ist auch ein sehr starkes Gefühl. Heimweh ist die Sehnsucht nach dem Zuhause, nach einem sicheren Ort, nach Geborgenheit, nach den bekannten Gerüchen und Geräuschen, den bekannten Menschen, Straßen, Läden und der Umgebung. Meine Heimat ist wo ich sein will, wo mein Zuhause ist. Ist es tatsächlich sicher? Verfalle ich nicht wieder einer Illusion? Gibt es überhaupt Sicherheit? An Sicherheit glaube ich nicht mehr….

Lona Hankes Lieblingsaussage ist: Die Wahrheit entsteht im Auge des Betachter. Aus Lonas Sicht sind Wahrheit und Täuschung voneinander abhängig. Gibt es die Täuschung nicht, kann Wahrheit nicht existieren und umgekehrt. Die Wahrheit verkommt als Wert, wenn die Täuschung geleugnet wird.

Diese Aussage von Lona Hanke gefällt mir sehr.

 

Wie seht Ihr das Thema Täuschung und Wahrheit?

 

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Leinwandarbeit mit Acryl und historischem Stadtplan © Ana Matt

#Täuschung, #Wahrheit, #Heimat, #Besitz, #Eigentum, #Ana Matt, #HistorischerStadtplan

 

Mein Thema in meinen neuen Arbeiten ist unter anderem auch Täuschung und Wahrheit.

Täuschungen oder auch Irreführungen können auf einer irrtümlichen Annahme basieren. Es können Sinneswahrnehmungen hervorgerufen werden, die zu falschen Auffassungen eines Sachverhaltes führen können. Denn wir leben in einer Welt der Täuschungen.

Täuschungen kommen in einer Vielzahl unterschiedlicher Alltagssituationen vor, bewusst oder unbewusst, geplant oder ungeplant. Der Handel, die Medien, die Werbung und die Systeme, wie der Staat oder Firmen, leben von der Macht der Täuschung. Lassen wir uns nicht zu gerne durch Täuschungen verführen?

Die Frage stellt sich, welche Auswirkungen Täuschungen auf unsere Umgebung und uns Selbst hat. Die ganze Wahrnehmung unserer Welt ist subjektiv oder als Täuschung anzusehen. Die Wahrnehmung einer getrennten Welt ist eine Täuschung, sind wir nicht alle Eins? Geht geht es darum Täuschungen zu überwinden und die Wahrheit zu erkennen?

Ein Kommentar von #Lona Hanke:

meine Lieblingsaussage: “ Die Wahrheit entsteht im Auge des Betrachters“aus meiner Sicht sind Wahrheit und Täuschung voneinander abhängig. Gibt es die Täuschung nicht, kann Wahrheit nicht existieren und umgekehrt. Die Wahrheit verkommt als Wert, wenn die Täuschung geleugnet wird.

Dazu kommt, dass alles was wir mit Wahrheit und Täuschung verbinden, das eigene Erleben und die eigene Erfahrung ausmacht. Angenommen wir wollen ein Bild beschreiben. In diesem Moment sind wir ein Betracher mit all unseren Wissen und unseren Werten. In diesem Moment, wenn wir unsere Aussage zu diesem Bild treffen, ist es gleichzeitig Wahrheit und Täuschung.

 

Dein Bild zum Thema Täuschung finde ich wunderschön, geheimnisvoll und stark. Ich erkenne einen historischen Stadtplan von Regensburg, etwas darübergeklebt und gemalt.

Der linke Teil der Übermalung sieht aus wie das Gesicht eines Menschen, der rechte wie die Pranke eines Bären. Der ausgesparte helle Teil des Bildes ergibt wieder das Profil eines Menschenkopfes. Ein Vexierbild.

Meinst Du das mit Täuschung? In meinen Augen setze ich das Bild zusammen wie es mir gefällt. Vielleicht hattest Du bei der Gestaltung dieses Werkes etwas ganz anderes im Sinn. Wo siehst Du in dieser Arbeit Täuschung? Wo Wahrheit?

 

Ich bitte um weitere Kommentare liebe Leser….

 

Zur Erinnerung an meine erfolgreichen TOPs

Presse zur Ausstellung back to red 2009

Ein Zeitungsartikel über die Ausstellung mit dem Titel #Backtored, in der #Minoritenkirche aus dem Jahr 2009.

 

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Sommerausstellung IX Museen der Stadt Regensburg, Historisches Museum, Minoritenkirche vom 23. 07. bis 31. 10. 2009 mit dem Titel #BacktoRed

 

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Wird das Werk diskutiert?

Desweiteren  waren meine Tops, Ausstellungen im Ausland wie: die Galerie Roland Aphold in Allschwill/Basel; die Galerie Cernohorskych in Prag; die Recoaro Terme, der Kunstverein RecaArte in Vicenza, Italien; die Artexpo Art Fair in New York, von der Galerie Dexa in Paris organisiert; Die Art 9B in Vancouver, Kanada, Galerie Dexa aus Paris; die Galerie Picpus in Montreux, Schweiz.

Ein Top ist auch meine Skulptur #Semele, im öffentlichen Raum, hier einer der Zeitungsartikel

Presse MZ 15.5.10 Semele

Es hat mich sehr gefreut, dass ich  eine Skulptur für den öffentlichen Raum realisieren durfte. Der Name Semele leitet sich aus  “zemelos”  ab und bedeutet Erdenbewohner    Mensch.

Semele ist, in der griechischen Mythologie, die Tochter der Harmonia und die Mutter von Dionysos, der vom  Zeus gezeugt wurde. Dionysos ist der Gott des Weines, der Trauben, der Fruchtbarkeit und der Ekstase.

Harmonia, ist die Göttin der Eintracht, sie fördert und erhält den Einklang, das Verständnis, die Sympathie und Harmonie, den Frieden, die Einheit und Einigkeit, den Zusammenhalt und die Verträglichkeit.

Semele symbolisiert für mich das weibliche, teilhabende, annehmende, mitfühlende, verständnisvolle, und das kommunikative. Sie ist in einer sitzenden, entspannten und verweilenden Haltung mit dem Weinstock auf dem Kopf, da dieser Ort früher ein Weinberg war, und sieht vertrauensvoll in die Zukunft. Semele ist nicht ganz  –  nicht vollendet, die Verletzungen an ihr sollen unter anderem die Verwundungen der aufbrechenden Erde vor Baubeginn und die schwierige und langwierige Gestaltung der Wohneinheiten darstellen.

Dieser Platz soll zum Verweilen einladen, damit Gespräche stattfinden, Beziehungen und Freundschaften geknüpft werden und der Zusammenhalt immer wieder gefestigt wird. Vereint in der Semele sind Frieden und Harmonie der Mutter, die Kraft und die Stärke des Zeus, die Fruchtbarkeit und der Genuss ihres Sohnes Dionysos. 

 

 

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Fotocollage aus der Faustserie © von Ana Matt

FÜR FAUST WAR DURCH MEPHISTOPHELES ALLES MÖGLICH, ER HAT SELBST FURCHTLOS DEN KOSMOS BEHERRSCHT UND WAR INMMER BEREIT EIN WELTENFEUER ZU ENTBRENNEN. 

Ehrfurchtsvoll bestaune ich die Unendlichkeit des Himmels. Die Größe der Schöpfung und die sich wiederspiegelnde Größe des Schöpfers, geben mir das Gefühl des verloren und auch des behütet seins. Das Universum fasziniert, bewegt und erschaudert mich. Das funkeln und Leuchten der hellen Sterne und das erhabene, dunkle Firmament wirken beschützend und ergreifend auf mich, denn Hell und Dunkel gehen eine Symbiose ein.

Das geflügelte Wort „Eine Delle ins Universum schlagen“ ich glaube er stammte von Steve Jobs, (ein Mann mit Visionen, der Apple zum Kult-Konzern machte) war auch Thema bei der Arbeit mit Lona Hanke und Julia Weigl-Wagner. Es soll darauf hin gearbeitet werden, dass die Ergebnisse bei unserer gemeinsamen Arbeit umfassend, vielfältig und vor allem erfolgreich sind, so dass sie einen Wiederhall erzeugen und andere Menschen davon ebenso partizipieren können.

Man nimmt an, dass vor etwa 13,7 Milliarden Jahren alle Materie des kreativen  Universums wahrscheinlich aus einem Punkt unendlicher Dichte entstand. Der Kosmos ist ein unendlich großer Raum mit unendlich vielen Möglichkeiten, es ist die Gesamtheit von Raum, Zeit, Materie und Energie.

Prof. Stuart Kauffman, Biologe an der Universität of Vermont, sagte: ich denke, wir können bereits in der natürlichen Kreativität des Universums, der Biosphäre und Kultur, Gefühle von Andacht und Erstaunen finden; ein Gefühl der Verehrung, nicht für ein Wesen, aber für die Kreativität an der wir teilhaben.

Diese unendlich vielen Möglichkeiten unserer Kreativität deren wir habhaft sind, wollen wir erforschen und für alle Interessierte publizieren.

Ich habe das Bedürfnis die Herausforderungen mit all meinen Sinnen  anzunehmen. Ich will diese Köstlichkeiten der Vielfältigkeit in mich aufnehmen. Die Leitplanken sind der „Handlauf“ für mich, damit ich nicht in der Vielfältigkeit verloren gehe.

 

 

 

Moments 2b

Foto © Ana Matt

Dieses Foto von mir, habe ich bearbeitet und zeigt die laszive Haltung der Beteiligten in Bad Banks. Nicht nur Jana Leikams Beine sind aufgefallen….

Bad Banks

Von Bad Banks lernen

Wie verhält sich die geniale Bankerin Jana Leikam, um im Haifischbecken aus Geld und Macht zu überleben? – Wir haben den ZDF-Sechsteiler verschlungen, erinnern uns an atemlose Sequenzen und Gänsehaut. Jetzt fragen wir uns, was wir davon lernen können. Ja, im Ernst. Die Kunst besteht darin möglichst völlig unvoreingenommen, nüchtern und ohne moralische Bewertung zu analysieren, welche Verhaltensweisen Jana Leikams auch in mir, Lonas oder Julias Leben funktionieren könnten.

Unsere Aufgabe bestand darin, sich eine der beeindruckenden Szenen herauszugreifen, und daraus möglichst wertfrei Handlungsoptionen abzuleiten.

Szene: Jana wird in ihrem Apartment mit einer Waffe bedroht. Sie fürchtet um ihr Leben, schnappt nach Luft und hat kaum Möglichkeiten zu reagieren. Der Tod ihrer Mutter war immer wieder Thema in Bad Banks. Jetzt erinnert sie sich daran, ist verzweifelt und gibt sich, um Worte ringend, völlig verwirrt die Schuld an diesem Tod. Ihren Widersacher irritiert die Konfrontation mit dieser traumatischen Situation aus dem Leben der Jana Leikam so, dass er die Waffe senkt und verschwindet.

In dieser aussichtslosen Situation hat Jana Leikam ihren Gegner mit dem eigenen Trauma manipuliert.

Schlussfolgerung: Wer in einer aussichtslosen, angstbeladenen Situation ein eigenes Trauma quasi als Trumpf aus dem Ärmel zieht, kann den Angreifer eventuell manipulieren und so die Oberhand gewinnen. Mal ausprobieren, zum Beispiel in Preisverhandlungen?

Szene: Jana Leikam ist von Seiten ihrer vermeintlichen Mentorin Christelle Leblanc immer wieder Erpressungsversuchen ausgesetzt und reagiert mit Gegenangriffen. Als Leblanc damit droht, ihren Lebensgefährten auszuschalten, ist sie ihr schutzlos ausgeliefert. Sie lässt sich erpressen.

In dem Augenblick, in dem ein anderer, eine nahestehender Mensch, Opfer, der gegen sie gerichteten Erpressung wird, ist die Schmerzgrenze erreicht und man beugt sich.

Schlussfolgerung: Ein wesentlicher Faktor für Macht ist die Fähigkeit zu erpressen. Wichtig dabei ist, dass Macht und Erpressung neutral zu sehen und nicht zu bewerten ist. Es genügt schon, sich bewusst zu machen, dass wir täglich erpressen, um unsere Machtposition zu festigen.

Schlussszene: Jana möchte in Zukunft mit Thao und Adam gemeinsame Sache machen. Die beide sind skeptisch. Jana löst die Szene auf, indem sie darauf hinweist, dass jeder von jedem etwas weiß, womit der ihn erpressen könnte. Jana weiß von der verdeckten Homosexualität Adams und hat erfahren, dass Thao öfter als einmal wegen Stalkings angezeigt worden war.

Dieses Wissen macht voneinander abhängig oder – neutral gesprochen – zugehörig. Für mich trotzdem eine schlechte Voraussetzung für gegenseitiges Vertrauen und eine gemeinsame Sache.

Schlussfolgerung: Zugehörigkeit kann eine Voraussetzung für eine gemeinsame Sache sein.

Es wäre sehr spannend, für mich, wenn DU DEINE Meinung zu diesem Artikel betragen würdest.

 

 

Schönbildschauer V klSchiefer-und Holzarbeit mit Öl © AnaMatt

#SchieferHolzarbeit, #Öl, #rot, #Contemporaryart, #Kunst, #AnaMatt

Das nächste Thema ist: was ist in einem Jahr, wie geht es weiter?

Es ist für mich eine Auszeichung und erfüllt mich mit Stolz, mit so engagierten Profis zusammen arbeiten zu können. Vielen DANK #LonaHanke und #JuliaWeigl-Wagner…..

Ich spiele gedanklich durch, was möglich ist. Projekte im öffentlichen Raum würde mich interessieren, dafür sind allerdings Mitstreiter nötig und auch zu suchen.

Ich denke an Magische Kunst, Kunst die Emotionen weckt, an eine Werkschau in Japan, an eine Biennale in Venedig und Berlin, Ausstellungen in der ganzen Welt, Kontakte zu mehren Galerien, dazu kommt als Herzensangelegenheit soziales Engagement für Kinder und Jugendliche.

Eine Themensammlung ab heute für morgen ist zu erstellen.  Zum nächsten Termin werde ich meine Themen vorlegen. Es wird einen roten Faden in meiner Arbeit geben und ein Hauptthema wird erarbeitet dazu ein spielerisches Thema.

Meine Saboteure sind zu beobachten, damit ich nicht meine hohen Ziele vergesse.

Meine Saboteure sind das Internet, denn ich interessiere mich für so viele Themen, wie Rohkosternährung, körperliche und seelische Gesundheit, Kommerz und Kommerzrecht, Astralreisen, Naturrecht, Blockchain und Kryptowährungen, Heilpflanzen, Vital- und Heilpilze, Biotechnik, Nachhaltigkeit, Spiegelungen im Universum, Astralreisen, ein an die Natur ausgerichtetes Wohnen, das Wasser, die Pflanzenkunde, das Tierwesen usw. und möchte genaueres darüber erfahren, möchte mich weiterbilden.

Wie halte ich gegen die Störer stand?

Dadurch, weil Kunst mich befriedigt, sie mir Autonomie verschafft und Selbsterfahrung, wodurch ein Selbstwert entsteht. Kunst macht mir Freude, was meine Stärke und Kompetenz stärkt und  erlebe dadurch eine Befriedigung, dadurch wiederum entsteht Wissen und Verstehen, es ergibt einen Sinn für mich.

Ich habe in den Monaten seitdem wir zusammen gearbeitet hatten, unglaublich tiefe Einsichten in mein Wesen, und Erkenntnisse in meine Arbeit gewonnen. Lona Hanke und Julia Weigl-Wagner haben mich immer wieder angespornt. Sie waren immer mit viel Leidenschaft dabei. Ich wurde durch Sie inspiriert und habe in unglaublich kurzer Zeit, sehr große Fortschritte gemacht. Die Arbeit mit Ihnen war und ist immer mit Freude verknüpft und Ich fühle mich großartig.

Hast DU auch Saboteure?

Mich würde sehr interessieren wie DU damit umgehst….

 

 

Faust,sinniert Kopie

Leinwandarbeit mit Öl (Faust) © Ana Matt

Was war TOP und was war FLOP

Lona Hanke bat mich bei unserem nächsten Termin, mich an erfolgreiche und nicht erfolgreiche Kunst-Projekte in meiner Vergangenheit zu erinnern. Was war Top und was Flop?

Zu Beginn meiner früheren Karriere als Künstlerin, wollte ich in der Vergangenheit provokant auf das Tierleid, die respektlose und unachtsame und brutale Behandlung und Ausbeutung der Nutztiere aufmerksam machen, um die Menschen wachzurütteln. Dieses Thema hat meiner Meinung nach niemanden außer mir, interessiert. 

So suchte ich mir nach ca. einem Jahr ein anderes Thema. 

Da ich mich gern, wenn es meine Zeit zuließ, mit der Literatur beschäftigte, entschied ich mich für Goethes Faust. Er inspirierte mich sehr, denn es ging um Licht und Dunkelheit, um die Existenz- und Erkenntniskrise eines alternden Faust, um Tod und Leben, um das Männliche und das Weibliche Prinzip, um Phantastisches und Himmlisches, um gute und böse Mächte, um das Ganze und um Nichts, um die Dualität in Allem, um die Sinnsuche, um die Liebe und um die Depression, um Jugend und Alter, um Armut und Reichtum…ja wie das tatsächliche Leben ebenso spielt.

Die Vielschichtigkeit und Komplexität der Fausttragödie hielt mich gefangen. Noch dazu, lieferte der Faust mir eine Fülle an Motiven. So arbeitete ich immer wieder, auch teilweise heutzutage noch, viele Jahre an der Fausttragödie.

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Fotomontage – Gretchen (aus dem Faust) © AnaMatt

Kunstinteressierte hatten großes Interesse an diesen Arbeiten und ich bekam Aufmerksamkeit und Anerkennung. Was ich bei meiner Provokation mit Tieren nicht bekam. Daraus folgerte ich, dass das Thema umfassend und faszinierend sein sollte, um mich zu interessieren. Das es einen roten Faden geben sollte, an dem ich mich orientieren könnte. Auch die Ausdauer des Themas spielt sicherlich eine Rolle.

Der Faust durchzog sich durch meine gesamte Künstlertätigkeit, auch wenn er nicht augenscheinlich war. Ich liebe das Spiel mit den Gegensätzen, daher sollten immer auch beide Teile anwesend sein.

Es gibt einen Werbespruch von Milliways (Milliways ist das Restaurant am Ende des Universums): Wenn Du heute morgen schon sechs unmögliche Dinge getan hast, warum dann nicht als siebentes zum Frühstück ins Milliways gehen, das andere Restaurant am Ende des Universums? (ich nehme an von Alice im Wunderland übernommen) Das bedeutet für mich mindestens sieben unmögliche Dinge zu tun, mal sehen was dabei rauskommt. Ich probiere es aus…

Nun ging es darum zu Visualisieren, wie gehe ich vor, um Erfolg mit meiner Kunst zu haben?

Ich fokussiere mich. Dann visualisiere ich Bilder und Geschehnisse im Geiste, ich sehe genau wie es praktiziert und umgesetzt werden sollte, auch was danach geschieht ist sichtbar und ich sehe bereits den Erfolg. Ich muss dass tun was ich liebe. Es muss auch etwas mit mir zutun haben, mit meinen Interessen und Wünschen.

Hast DU auch Erfahrungen mit geführten oder eigenen Visualisierungen gemacht?

erzähle mir davon…..