Ana_60_klein-10Foto  ©  Petra Homeier, geniale Fotografin

Meine drei Arbeiten:

Die grau-gelbe Tafel hat den Titel: Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt von Khalil Gibran, die Größe ist 220 cm x 60 cm  die Technik Öl und Holz auf Holz;

Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt. Wir fällen sie und verwandeln sie in Papier, um unsere Leere darauf auszudrücken. – „Trees are poems that earth writes upon the sky. We fell them down and turn the into paper that we may record our emptiness….

Das  Zitat von dem Philosophen Khalil Gibran berührte mich sehr, da mich das Wesen der Bäume in ihrer ruhigen, machtvollen und stattlichen Art schon immer angezogen hat, sie bieten Schutz, Rückzugsort und innere Einkehr für die Tiere und den Menschen, sie nähren und heilen uns und sind uns wohl gesonnen. An Bäumen lassen sich energetische Kraftorte erkennen. Dort wo ich derzeitige lebe, durchziehen magische bizarre Steinformation aus erkalteter Lava den Wald mit seinen hochbetagten Buchen, den Birken und Nadelgehölzen und prägen die Landschaft. Die Verbundenheit und Schönheit zum Wald durchziehen viele Generationen der Menschheitsentwicklung. Bäume sind Mittler zwischen Himmel und Erde und Lebensquell, unsere tiefe Beziehung kommt in mythologischen Überlieferungen wie Liedern und Legenden zum Vorschein.

Bei den zwei roten Holztafeln geht es um den Faust: Die Schöne aus der Walpurgisnacht von Wolfgang Johann Goethe, und der Zyklus mit dem Titel „Stirb und Werde“,

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In dem Stirb und Werde Prinzip, geht es um Transformation und die Erreichung eines höheren Bewusstseins.

Die Transformation betrifft alle auf unserem Planeten, daher habe ich die Gottesanbeterin (Mantis religiosa), bizarre Schönheit, in einem Werk verewigt. Eine Seelenverwandte von Mephistopheles, wie ich finde. Die Mattis religiosa wurde zum Insekt des Jahres 2017 erklärt, sie ist in Deutschland auf der Roten Liste, ein Geradflügler und stark gefährdet. Es kann des öfteren vorkommen, dass die Weibchen während oder nach der Paarung das Männchen fressen. Die Gottesanbeterin ist die einzige Fangschrecke in Mitteleuropa.

Die Schöne aus der Walpurgisnacht, die Größe ist 220 cm x 60 cm, die Technik Öl auf Holz;

Während Faust sich dem sinnlichen orgiastischen Treiben der Walpurgisnacht hingibt, ist Margaretes Schicksal endgültig entschieden, die Geburt und Tötung ihres unehelichen Kindes und ihre Verurteilung zum Tod ist bereits geplant. In der Walpurgisnacht lässt sich Faust von Mephistopheles dazu verführen, seine aufkommenden Schuldgefühle gegenüber Margarete durch ein ausgiebiges Fest der Sinn zu ersticken.

Ich habe vor weitere Arbeiten zu beschreiben, ich würde mich sehr freuen, ob DICH das interessiert oder eher nicht …

 

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Papierarbeit ©  Ana Matt

Mein erstes fertiges Werk! Titel: Blockchain; Material: Papier,Größe: 32 x 25 cm, Technik: Mischtechnik

Der Bitcoin fühlte sich für mich irgendwie irreal an. Je mehr ich mich damit beschäftigte um so fazinierender fand ich ihn, er polarisiert und das fand ich interessant.

Ein Grund zu hinterfragen und mehr darüber zu erfahren. Die ganzen Geschichten um seine Entstehung und Entwicklung und die starke Volatilität (heftige Kurschwankungen) haben auch dazu beigetragen, dass mein Interesse an ihm zugenommen hatte. Seit August 2016 habe ich ihn ernsthaft wahrgenommen, vorher dachte ich, er sei Spielgeld.

Da begann ich auch mit meiner Papierarbeit, die dann sehr lange Zeit liegengeblieben ist. Die Farbe blau ist für Beständigkeit, Ruhe, Zufriedenheit, Unendlichkeit und Vertrauenswürdigkeit, habe ich deswegen zur blauen Farbe gegriffen? Wusstest DU dass die Blaue Farbe Verspannungen und Verkrampfungen löst? Blau ist ausgleichend. Die blaue Tinte und verschiedene blaue Acrylfarben  die ich verwendet habe, geben der Papierarbeit etwas harmonisches und souveränes. Die Blockchain ist unveränderbar, transparent und dezentral und zeichnet den Verlauf von Transaktionen auf. Sie erscheint mir auch vertrauenswürdig. Die Blockchain oder auf deutsch „Blockkette“ konnte ich mir sehr gut auch in blau vorstellen wie im Bild erkennbar, zusätzlich ist die Orientale Ornamentik ein sich wiederholendes Muster, wie ich finde sehr passend zu der Blockchain.

Wie ist Deine Meinung zum Bitcoin?

Welche Erfahrungen hast Du mit kryptowährungen gemacht?

 

 

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Fotocollage © von Ana Matt

Dieses Foto wiederspiegelt für mich meine Vielseitigkeit.

Ich liebe es künstlerisch zu arbeiten. Ich gehe auf Ideensuche, mache mir Gedanken, entwickle Neues, ein ewiger Kreislauf mit neuen Materialien, neuen Ideen. Es entsteht immer etwas Anderes. Meinen Wunsch kreativ zu arbeiten, beziehe ich aus unseren vielen Reisen in den Osten.

Meine Eltern waren Weltenbummler / Globetrotter  und nutzten jede Gelegenheit den Orient und Okzident zu bereisen. Wir sahen und erlebten die Lebensweisen unterschiedlicher Völker, deren Kulturen und deren Werte, was mich sehr prägte und meinen Freigeist anregte.

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Hier ein Foto einer kleinen Karawane aus dem Jemen, von meinem Vater, der auch ein leidenschaftlicher Fotograf war

Ich wollte der damaligen Kleinstadt Regensburg entfliehen und zog von 1979 bis 1983 nach Hamburg. Mir gefiel die Stadt sehr, ich roch die Nähe des Meeres. Die schöne Elbe und andere Gewässer machten Hamburg sehr attraktiv. Auch Architektonisch ist Hamburg eine interessante und fazinierende Stadt.

Anfangs arbeitete ich als Augenoptikerin bei Campell Optik um meinen Lebensunterhalt zu sichern, die 1816 gegründet wurde. Teilweise arbeitete ich nebenbei als Model und lernte einen Teil der Hamburger Künstler und Wolfgang Joop im Loretta (einem Szenenkaffee) kennen. Ich kehrte 1983 zurück nach Regensburg, denn ich bekam unwiderstehliches Heimweh nach meiner Heimat.

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Ich als Model in Hamburg

Wieder zurück, hatte ich 1991 endlich meine erste Kunst-Ausstellung, mit meinen neuen Werken in München. Der Erfolg war so groß, dass ich den Gedanken wagte weiter zu machen, um mich noch intensiver der Kunst zu widmen. Tagsüber musste ich meinen Lebensunterhalt als Optikerin erwirtschaften, was mich aber nicht daran hinderte Abends und am Wochenende mich künstlerisch zu betätigen.

Ich hatte immer mehr Erfolg und es folgten Ausstellungen. 2012 geriet ich in eine Sinnkrise. Ich konnte nicht mehr künstlerisch arbeiten. Blockaden hemmten mich. Mich beschäftigten damals ganz andere Dinge. Eine Lebenskrise schien sich anzubahnen.

Ich war sehr unzufrieden mit mir und verstand nicht warum ich nicht einfach weiter arbeiten konnte. Ich war sehr unglücklich über diese Situation und begann jedesmal von neuem an die Arbeit zu gehen, konnte aber den Prozess nicht fortsetzen. Meine Tochter Lara bat mich Ende 2017, es mit einem Coach zu probieren und empfahl mir Lona Hanke.
Wir hatten bereits unsere ersten Arbeitstermine.

Wenn DICH interessiert was passiert, folge dem Blog und beteilige DICH…

 

 

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Guerilla Business Intensive

Ich bin aufgeregt. Ich werde ein Workshop in Amsterdam über 5 Tage besuchen Guerrilla Business Intensive. Klingt richtig spannend.  Ich weiss noch nicht was auf mich zukommt. Ich werde dann erzählen wie es war.

Ich bin wieder zurück.

Es war eine spannende Reise über 7 Tage mit An- und Abfahrt. Ich bin mit dem Zug gefahren und habe die Aussicht und die herrlichen Gegenden genossen. Im Seminar ging es hauptsächlich um Motivation und Marketing. Mitgenommen habe ich, wie ich Menschen  kontaktiere und dass alles Marketing ist, sogar das Gespräch in der Familie. Zum Bsp. Erklärungen, wieso ich das jetzt so oder so machen will.

Ich empfand die Arbeitsweise intensiv und engagiert aber oberflächlich. Richtig in die Tiefe zu gehen war nicht möglich, es waren zu viele Teilnehmer, auch der Platz war zu eng. Siehe Foto oben. Trotzdem war das Seminar eine sehr interessante Erfahrung. Die Teilnehmer waren alle begeistert, wie das Foto oben zeigt. Ich konnte viele Kontakte knüpfen.

Mich würde sehr interessieren, ob DU auch Seminare besucht hast und welche Erfahrungen DU damit gemacht hast….

 

 

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Fotomontage – Faust © Ana Matt
Aus dem Faust von Wolfgang Johann Goethe – Ein Schelm, wer Böses dabei denkt?
„Die Mutation der Natürlichen Person zur Juristischen Person“ – oder wie wir getäuscht werden.

Analogie – die TÄUSCHUNGEN des Faust gegenüber Gretchen

Gretchen, rührend, unschuldig, erst 14 Jahre jung, naiv und Halbweise wird von Faust beim Kirchengang angesprochen. Faust ist von der Unschuldigkeit Gretchens berührt, er nutzt dies schamlos aus, da er nur an einer Verführung interessiert ist. Er schmeichelte ihr. Ihm ist jede Täuschung recht. Faust ist hinter seiner blendenden Maske, ein lüsterner, älterer, frustrierter Herr, der sich durch Hexenkraft magisch verjüngt hat und seine Wolllust und Triebhaftigkeit durch ein Hexengebräu hervorgeholt hat.

Der Mensch benutzt eine Person und denkt er wäre diese (Maske) Person, was eine Täuschung darstellt.Wir Menschen können eine natürliche Person nutzen, aber wir sind keine Person. Rechtssubjekte juristische Personen sind ebenso keine Menschen, sondern sogenannte künstliche Menschen, Konstrukte, sie sind abstrakt wie zum Bsp eine GmbH, sie kann nicht handeln und braucht ein Organ, also einen Geschäftsführer der für die GmbH handelt.

Wir wurden ohne unser Wissen, unserer Rechte als natürliche Person beraubt und zum Servituten (gegen jedermann durchsetzbare Rechte) gemacht. Wir gelten als eine Sache. Wir führen einen Namen, der mit dem Namen der juristischen Person identisch ist. Siehe Personalausweis/Reisepass. Mit einer Sache kann nach Belieben verfahren werden, weil Persönlichkeitsrechte der Sache nicht zugestanden wird. Das System tätigt alle rechtsgeschäftlichen Handlungen mit dieser juristischen Person, der wir als natürliche Person unsere Rechtsvertretung in Unkenntnis, durch Zustimmung (Vorlegen des Personalausweises) erteilt haben. Unsere bürgerliche Existenz als Natürliche Person mit Rechtsfähigkeit kann das System – als Nichtstaat – nicht gewähren. Wir sind sozusagen eine Unterfirma in der Mutterfirma. Unsere Existenz ist scheinbar an die Duldung durch Zustimmung geknüpft. Das System unterstellt Freiwilligkeit, z.B. auch bei der Verfahrensführung durch Gerichtspersonen. Da wir vor diesem „Gericht“ als Sache gesehen werden, wir werden ja auch vor Gericht geladen (Ladung/Ware) und nicht eingeladen, sind wir als Natürliche Person nicht anwesend, es wird somit gegen eine Sache verhandelt.