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Fotocollage aus der Faustserie © von Ana Matt

FÜR FAUST WAR DURCH MEPHISTOPHELES ALLES MÖGLICH, ER HAT SELBST FURCHTLOS DEN KOSMOS BEHERRSCHT UND WAR INMMER BEREIT EIN WELTENFEUER ZU ENTBRENNEN. 

Ehrfurchtsvoll bestaune ich die Unendlichkeit des Himmels. Die Größe der Schöpfung und die sich wiederspiegelnde Größe des Schöpfers, geben mir das Gefühl des verloren und auch des behütet seins. Das Universum fasziniert, bewegt und erschaudert mich. Das funkeln und Leuchten der hellen Sterne und das erhabene, dunkle Firmament wirken beschützend und ergreifend auf mich, denn Hell und Dunkel gehen eine Symbiose ein.

Das geflügelte Wort „Eine Delle ins Universum schlagen“ ich glaube er stammte von Steve Jobs, (ein Mann mit Visionen, der Apple zum Kult-Konzern machte) war auch Thema bei der Arbeit mit Lona Hanke und Julia Weigl-Wagner. Es soll darauf hin gearbeitet werden, dass die Ergebnisse bei unserer gemeinsamen Arbeit umfassend, vielfältig und vor allem erfolgreich sind, so dass sie einen Wiederhall erzeugen und andere Menschen davon ebenso partizipieren können.

Man nimmt an, dass vor etwa 13,7 Milliarden Jahren alle Materie des kreativen  Universums wahrscheinlich aus einem Punkt unendlicher Dichte entstand. Der Kosmos ist ein unendlich großer Raum mit unendlich vielen Möglichkeiten, es ist die Gesamtheit von Raum, Zeit, Materie und Energie.

Prof. Stuart Kauffman, Biologe an der Universität of Vermont, sagte: ich denke, wir können bereits in der natürlichen Kreativität des Universums, der Biosphäre und Kultur, Gefühle von Andacht und Erstaunen finden; ein Gefühl der Verehrung, nicht für ein Wesen, aber für die Kreativität an der wir teilhaben.

Diese unendlich vielen Möglichkeiten unserer Kreativität deren wir habhaft sind, wollen wir erforschen und für alle Interessierte publizieren.

Ich habe das Bedürfnis die Herausforderungen mit all meinen Sinnen  anzunehmen. Ich will diese Köstlichkeiten der Vielfältigkeit in mich aufnehmen. Die Leitplanken sind der „Handlauf“ für mich, damit ich nicht in der Vielfältigkeit verloren gehe.

 

 

 

Moments 2b

Foto © Ana Matt

Dieses Foto von mir, habe ich bearbeitet und zeigt die laszive Haltung der Beteiligten in Bad Banks. Nicht nur Jana Leikams Beine sind aufgefallen….

Bad Banks

Von Bad Banks lernen

Wie verhält sich die geniale Bankerin Jana Leikam, um im Haifischbecken aus Geld und Macht zu überleben? – Wir haben den ZDF-Sechsteiler verschlungen, erinnern uns an atemlose Sequenzen und Gänsehaut. Jetzt fragen wir uns, was wir davon lernen können. Ja, im Ernst. Die Kunst besteht darin möglichst völlig unvoreingenommen, nüchtern und ohne moralische Bewertung zu analysieren, welche Verhaltensweisen Jana Leikams auch in mir, Lonas oder Julias Leben funktionieren könnten.

Unsere Aufgabe bestand darin, sich eine der beeindruckenden Szenen herauszugreifen, und daraus möglichst wertfrei Handlungsoptionen abzuleiten.

Szene: Jana wird in ihrem Apartment mit einer Waffe bedroht. Sie fürchtet um ihr Leben, schnappt nach Luft und hat kaum Möglichkeiten zu reagieren. Der Tod ihrer Mutter war immer wieder Thema in Bad Banks. Jetzt erinnert sie sich daran, ist verzweifelt und gibt sich, um Worte ringend, völlig verwirrt die Schuld an diesem Tod. Ihren Widersacher irritiert die Konfrontation mit dieser traumatischen Situation aus dem Leben der Jana Leikam so, dass er die Waffe senkt und verschwindet.

In dieser aussichtslosen Situation hat Jana Leikam ihren Gegner mit dem eigenen Trauma manipuliert.

Schlussfolgerung: Wer in einer aussichtslosen, angstbeladenen Situation ein eigenes Trauma quasi als Trumpf aus dem Ärmel zieht, kann den Angreifer eventuell manipulieren und so die Oberhand gewinnen. Mal ausprobieren, zum Beispiel in Preisverhandlungen?

Szene: Jana Leikam ist von Seiten ihrer vermeintlichen Mentorin Christelle Leblanc immer wieder Erpressungsversuchen ausgesetzt und reagiert mit Gegenangriffen. Als Leblanc damit droht, ihren Lebensgefährten auszuschalten, ist sie ihr schutzlos ausgeliefert. Sie lässt sich erpressen.

In dem Augenblick, in dem ein anderer, eine nahestehender Mensch, Opfer, der gegen sie gerichteten Erpressung wird, ist die Schmerzgrenze erreicht und man beugt sich.

Schlussfolgerung: Ein wesentlicher Faktor für Macht ist die Fähigkeit zu erpressen. Wichtig dabei ist, dass Macht und Erpressung neutral zu sehen und nicht zu bewerten ist. Es genügt schon, sich bewusst zu machen, dass wir täglich erpressen, um unsere Machtposition zu festigen.

Schlussszene: Jana möchte in Zukunft mit Thao und Adam gemeinsame Sache machen. Die beide sind skeptisch. Jana löst die Szene auf, indem sie darauf hinweist, dass jeder von jedem etwas weiß, womit der ihn erpressen könnte. Jana weiß von der verdeckten Homosexualität Adams und hat erfahren, dass Thao öfter als einmal wegen Stalkings angezeigt worden war.

Dieses Wissen macht voneinander abhängig oder – neutral gesprochen – zugehörig. Für mich trotzdem eine schlechte Voraussetzung für gegenseitiges Vertrauen und eine gemeinsame Sache.

Schlussfolgerung: Zugehörigkeit kann eine Voraussetzung für eine gemeinsame Sache sein.

Es wäre sehr spannend, für mich, wenn DU DEINE Meinung zu diesem Artikel betragen würdest.

 

 

Schönbildschauer V klSchiefer-und Holzarbeit mit Öl © AnaMatt

#SchieferHolzarbeit, #Öl, #rot, #Contemporaryart, #Kunst, #AnaMatt

Das nächste Thema ist: was ist in einem Jahr, wie geht es weiter?

Es ist für mich eine Auszeichung und erfüllt mich mit Stolz, mit so engagierten Profis zusammen arbeiten zu können. Vielen DANK #LonaHanke und #JuliaWeigl-Wagner…..

Ich spiele gedanklich durch, was möglich ist. Projekte im öffentlichen Raum würde mich interessieren, dafür sind allerdings Mitstreiter nötig und auch zu suchen.

Ich denke an Magische Kunst, Kunst die Emotionen weckt, an eine Werkschau in Japan, an eine Biennale in Venedig und Berlin, Ausstellungen in der ganzen Welt, Kontakte zu mehren Galerien, dazu kommt als Herzensangelegenheit soziales Engagement für Kinder und Jugendliche.

Eine Themensammlung ab heute für morgen ist zu erstellen.  Zum nächsten Termin werde ich meine Themen vorlegen. Es wird einen roten Faden in meiner Arbeit geben und ein Hauptthema wird erarbeitet dazu ein spielerisches Thema.

Meine Saboteure sind zu beobachten, damit ich nicht meine hohen Ziele vergesse.

Meine Saboteure sind das Internet, denn ich interessiere mich für so viele Themen, wie Rohkosternährung, körperliche und seelische Gesundheit, Kommerz und Kommerzrecht, Astralreisen, Naturrecht, Blockchain und Kryptowährungen, Heilpflanzen, Vital- und Heilpilze, Biotechnik, Nachhaltigkeit, Spiegelungen im Universum, Astralreisen, ein an die Natur ausgerichtetes Wohnen, das Wasser, die Pflanzenkunde, das Tierwesen usw. und möchte genaueres darüber erfahren, möchte mich weiterbilden.

Wie halte ich gegen die Störer stand?

Dadurch, weil Kunst mich befriedigt, sie mir Autonomie verschafft und Selbsterfahrung, wodurch ein Selbstwert entsteht. Kunst macht mir Freude, was meine Stärke und Kompetenz stärkt und  erlebe dadurch eine Befriedigung, dadurch wiederum entsteht Wissen und Verstehen, es ergibt einen Sinn für mich.

Ich habe in den Monaten seitdem wir zusammen gearbeitet hatten, unglaublich tiefe Einsichten in mein Wesen, und Erkenntnisse in meine Arbeit gewonnen. Lona Hanke und Julia Weigl-Wagner haben mich immer wieder angespornt. Sie waren immer mit viel Leidenschaft dabei. Ich wurde durch Sie inspiriert und habe in unglaublich kurzer Zeit, sehr große Fortschritte gemacht. Die Arbeit mit Ihnen war und ist immer mit Freude verknüpft und Ich fühle mich großartig.

Hast DU auch Saboteure?

Mich würde sehr interessieren wie DU damit umgehst….

 

 

Faust,sinniert Kopie

Leinwandarbeit mit Öl (Faust) © Ana Matt

Was war TOP und was war FLOP

Lona Hanke bat mich bei unserem nächsten Termin, mich an erfolgreiche und nicht erfolgreiche Kunst-Projekte in meiner Vergangenheit zu erinnern. Was war Top und was Flop?

Zu Beginn meiner früheren Karriere als Künstlerin, wollte ich in der Vergangenheit provokant auf das Tierleid, die respektlose und unachtsame und brutale Behandlung und Ausbeutung der Nutztiere aufmerksam machen, um die Menschen wachzurütteln. Dieses Thema hat meiner Meinung nach niemanden außer mir, interessiert. 

So suchte ich mir nach ca. einem Jahr ein anderes Thema. 

Da ich mich gern, wenn es meine Zeit zuließ, mit der Literatur beschäftigte, entschied ich mich für Goethes Faust. Er inspirierte mich sehr, denn es ging um Licht und Dunkelheit, um die Existenz- und Erkenntniskrise eines alternden Faust, um Tod und Leben, um das Männliche und das Weibliche Prinzip, um Phantastisches und Himmlisches, um gute und böse Mächte, um das Ganze und um Nichts, um die Dualität in Allem, um die Sinnsuche, um die Liebe und um die Depression, um Jugend und Alter, um Armut und Reichtum…ja wie das tatsächliche Leben ebenso spielt.

Die Vielschichtigkeit und Komplexität der Fausttragödie hielt mich gefangen. Noch dazu, lieferte der Faust mir eine Fülle an Motiven. So arbeitete ich immer wieder, auch teilweise heutzutage noch, viele Jahre an der Fausttragödie.

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Fotomontage – Gretchen (aus dem Faust) © AnaMatt

Kunstinteressierte hatten großes Interesse an diesen Arbeiten und ich bekam Aufmerksamkeit und Anerkennung. Was ich bei meiner Provokation mit Tieren nicht bekam. Daraus folgerte ich, dass das Thema umfassend und faszinierend sein sollte, um mich zu interessieren. Das es einen roten Faden geben sollte, an dem ich mich orientieren könnte. Auch die Ausdauer des Themas spielt sicherlich eine Rolle.

Der Faust durchzog sich durch meine gesamte Künstlertätigkeit, auch wenn er nicht augenscheinlich war. Ich liebe das Spiel mit den Gegensätzen, daher sollten immer auch beide Teile anwesend sein.

Es gibt einen Werbespruch von Milliways (Milliways ist das Restaurant am Ende des Universums): Wenn Du heute morgen schon sechs unmögliche Dinge getan hast, warum dann nicht als siebentes zum Frühstück ins Milliways gehen, das andere Restaurant am Ende des Universums? (ich nehme an von Alice im Wunderland übernommen) Das bedeutet für mich mindestens sieben unmögliche Dinge zu tun, mal sehen was dabei rauskommt. Ich probiere es aus…

Nun ging es darum zu Visualisieren, wie gehe ich vor, um Erfolg mit meiner Kunst zu haben?

Ich fokussiere mich. Dann visualisiere ich Bilder und Geschehnisse im Geiste, ich sehe genau wie es praktiziert und umgesetzt werden sollte, auch was danach geschieht ist sichtbar und ich sehe bereits den Erfolg. Ich muss dass tun was ich liebe. Es muss auch etwas mit mir zutun haben, mit meinen Interessen und Wünschen.

Hast DU auch Erfahrungen mit geführten oder eigenen Visualisierungen gemacht?

erzähle mir davon…..

 

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Fotografie

Hier die zu bearbeitenden Papiere es durften keine Zeichen, Schriften und Formen verwendet werden.

Von welcher Zukunft wir träumen…

Lona Hanke hat heute für uns, Julia Weigl und mich, eine Fantasiereise geplant, eine Fantasiereise in die Vergangenheit und in die Zukunft…

Nach einer kurzen Meditation, begann Lona zu erzählen….

Meine Augen waren geschlossen. Ein Ballon befand sich am Start und lud uns ein, eine Reise zu machen. Wir könnten aus unseren Reisen Perlen mitbringen, wenn wir wollten.

Ich bewunderte den bunten, farbenfrohen Ballon wegen seiner Größe, der Korb roch intensiv nach Weide. Ich spürte die Wärme der Flamme und hörte sein lautes rauschen. Eine große Vorfreude überkam mich. Ich stieg ein, ebenso Julia.

Wir stiegen auf, immer höher und höher. Die Landschaft veränderte sich, wurde immer kleiner. Ich freute mich auf ein Abenteuer und war aufgeregt. Ich spürte die zirkulierende Luft auf meiner Haut und in meinem Haar, das sich bewegte und mein Gesicht streichelte. Ich fühlte mich frei, sehr frei und leicht. Interessiert sah ich mir die Landschaft an, Dankbarkeit erfüllte mich. Es war sehr still, nur das konsequente Rauschen des Feuers nahm ich wahr. Es wirkt sehr beruhigend auf mich.

Nach einer längeren Fahrt, verlor der Ballon an Höhe, wir blieben kurz vor dem Boden in der Luft stehen, wir stiegen nicht aus. Wir wussten wir waren in der Vergangenheit gelandet.

Ich sah eine große Ansammlung von Menschen, die sich um mich scharte, ich war mittendrin und sprach mit ihnen. Ich fühlte mich sehr gut. Wir waren in einem großen Gebäude, meine Bilder standen zwischen den Menschen und mir. Ich habe mir die Perlen mitgenommen, dass ich damals nicht an meinen Fähigkeiten zweifelte. Eine gewisse Sorglosigkeit erfüllte mich und war mir eigen.

Julia sah mich gelassen und ruhig auf einem roten Teppich eine Kirche beschreiten, es hatten sich viele Menschen um mich und meinen Arbeiten versammelt.  

Schönbildschauer II 2009Schiefer-und Holzarbeit mit Öl © Ana Matt

Eine Arbeit die ich in der Minoritenkirche ausstellte

Der Ballon stieg wieder auf und setzte seine Reise fort. Es ging über das Meer, über Seen, Flüsse und große Städte, immer weiter fort. Die Landschaft veränderte sich mehrfach. Große erhabene Berg- und wilde Hügelketten durchzogen die Natur. Es erschienen Reis- Terrassen. Intensives Grün war überall. Es war eine Harmonische und exotische Landschaft. Der Ballon nahm an Fahrt ab. Wir flogen auf eine Stadt zu, wurden sehr langsam und setzten auf dem Boden auf. Ich sah erstaunt ein altes und ein modernes Japan. Wir waren in Tokio gelandet. Was für eine laute und farbenfrohe Stadt. Wir waren nicht allein, viele Menschen gingen und fuhren, laut und leise, entlang den Strassen. Der Geräuschpegel war sehr hoch. Wir stiegen aus und betraten ein riesengroßes futuristisches Museum. Ich staunte, so etwas hatte ich noch nie gesehen. Wir gingen hinein. Der Raum war gewaltig und lichtdurchflutet. Es erfüllte mich. Überall hingen oder standen meine Werke in diesem erhabenen Raum. Man ehrte mich mit einer Werkschau. Viele Menschen sind gekommen um mich zu sehen und mit mir zu sprechen. Sie klatschten als Julia und ich eintraten. Wir wurden freundlich begrüsst und die Menschen erschienen sehr beeindruckt.

rHolzarbeit mit Öl © Ana Matt ausgestellt in der Minoritenkirche

Die Perlen die ich dort mitnahm, waren, mein Glaube an mich….

Es war eine spannende und interessante Reise, ich habe erkannt, dass ich es bin, die sich ihre Visionen hervorragend ausmalen kann.

Danach forderte Lona, Julia und mich auf, ein Papier zu bemalen ohne Zeichen, ohne Schrift und Formen. Es sollte das „Jetzt“ darstellen, danach bemalten wir ein Papier mit der „Zukunft“ und das letzte Bild hatte den Titel „Wie man die Zukunft erreicht“.

Wir haben festgestellt, dass das erste Bild sehr dunkel, anstrengend und aktiv ist, dass wir uns eingegrenzt hatten….

Die Zukunft, das zweite Bild zeigt sich wesentlich harmonischer, heller, leichter, entspannter, einfacher, Spaß und Freude sind sichtbar,

Bei dem Bild, wie kann man das erreichen, sagte Julia, ich sei tonangebend in dieser Arbeit.

Letztendlich kam heraus, dass Kunst Arbeit ist und ich den Begriff Arbeit abgelehnt hatte. Arbeit verbindete ich mit einem Hamsterrad. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass Arbeit mir etwas nimmt, statt mir auch etwas zu geben. Ich hatte das Gefühl, dass ich es meinem Arbeitgeber meistens nie richtig recht machen konnte. Arbeit sah ich als einen ewig gleichen Kreislauf, anstrengend und unschön und oftmals hatte ich das Gefühlt und nicht so erfolgreich zu sein wie es sein sollte. Das Wort Arbeit bezog sich natürlich auf die Zeit als ich arbeiten musste, damit ich mich meiner Kunst widmen konnte. Gerne hätte ich für meine künstlerische Arbeit ein anderes Wort für “Arbeit” gewählt, aber das gibt es leider nicht. Daher habe ich für mich beschlossen, dass Arbeit nun das richtige Wort für meine Arbeit / künstlerisches Gestalten ist und ich es lieben werde. 

Wie siehst DU den Begriff „Arbeit“?

 

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Ana Matt – ein Name, ein Strich

Ana Matt. Wir hatten uns zu Beginn des Jahrtausends kennengelernt, Kinder im gleichen Kindergarten und Freundinnen, die sich in Frauennetzwerken engagierten. Ich erinnere mich an einen ganz bestimmten Strich zwischen Lasur und Textur, Bilder, die einen Hintergrund durchscheinen lassen und ihn doch verbergen. Ich erinnere mich an rote Bilder. Das war 2009 in der Minoritenkirche in Regensburg, ausgeführt in der vitalsten Farbe der Welt, hatte die Künstlerin diese Arbeiten geheimnisvoll und faustisch in das säkularisierte Gotteshaus gesetzt. Ein Name, ein Strich. Ana Matts Kunst repräsentiert Transparenz, Vielschichtigkeit, Unmittelbarkeit, Neugier und dieses Materie-Durchdringen-Wollen-und-immer-wieder-auf-ein-Geheimnis-Stoßen. In den vergangenen Jahren hatte Ana in Montreux, Paris, Basel, Zürich, Düsseldorf und vielen anderen Orten ausgestellt.

Im März 2015 kuratierte ich selbst als Pressereferentin der IHK Regensburg eine Ana-Matt-Ausstellung in neuen Räumen der IHK-Akademie Ostbayern. Wieder eine Chance, Ana Matt zu begegnen und mit ihr zu arbeiten.

Und jetzt? – Ana hatte sich an Lona Hanke, Business-Coach und Wirtschaftsberaterin, gewandt. Der Auftrag: Eine Neupositionierung im Kunstbetrieb, erkennen, was nach den Erfolgen der vergangenen Jahre jetzt ansteht. Lona holte mich als Kulturwissenschaftlerin und PR-Beraterin mit ins Boot, um Ana gemeinsam zu unterstützten, Stärken und Schwächen zu analysierten und den besonderen Herausforderungen des Kunstbetriebs mit innovativen Methoden des Coachings und der Kommunikation zu begegnen. Wir stellen das Projekt unter das Motto: „Der andere Weg, mit Kunst erfolgreich zu sein“, entwickeln, reflektieren, verwerfen. Ein Jahr nehmen wir uns Zeit, um die Weichen für Anas Weg neu zu stellen. Was wir erarbeiten, dokumentiert Ana in diesem Blog. Wir sind gespannt, wohin die nächsten Monate führen.

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Die HANKE SBC® & NOLLER
Wir sind Lona Hanke, Anja Noller und Dieter Tatz. Gemeinsam arbeiten wir in den Bereichen Businesscoaching, Beratung und Wirtschaftsmediation. Die Hanke SBC & Noller hat es sich zur Aufgabe gemacht pro Jahr eine Künstlerin auf ihrem Weg in die marktfähige Selbständigkeit zu unterstützen. Für das Jahr 2018 haben wir Ana Matt gewählt.
DAS WIR IN DER ARBEIT MIT ANA MATT.
Zusätzlich haben wir Julia Weigl Wagner als PR-Beraterin und Kulturwissenschaftlerin mit ins Boot genommen. Ich freu mich sehr und bin richtig stolz darauf mit Ana und Julia Weigl-Wagner arbeiten zu können. Ana Matt kenne ich noch nicht sehr lange. Ihre Tochter Lara kam auf mich zu, mit der Bitte Ihre Mutter zu unterstützen. Sie erzählte mir, dass sie Künstlerin ist und es wichtig sei, ihren Neustart professionell zu unterstützen. Nach dem ersten Treffen war es klar: Wir wollen gemeinsam arbeiten.
Meine Aufgabe in diesem Prozess ist es, mit Methoden aus Beratung, Coaching und Wirtschaftsmediation, zu gestalten. Ziel ist, Ana Matt erfolgreich zu machen. Es war mir klar, dass Experiment und Kreativität diesen Weg mitgestalten sollen. Als Basismodell habe ich für uns den iterativen Prozess gewählt.
Diese Methode beruht auf der Erfahrung, dass der Entwicklungsprozess zu komplex ist, um ihn in einen vollumfänglichen Plan zu fassen. Ein wesentlicher Teil meiner Annahme ist, dass jetzt noch zu unklar ist, wie sich der Erfolg entwickeln soll und diese Unklarheit darf auch sein. Ziel ist es Zwischenergebnisse zu formulieren und diese immer wieder auf den Prüfstand zu setzen.
Wir d.h. Ana Matt, Julia Weigl Wagner und ich beschäftigten uns mit dem was aktuell bei Ana Matt passiert und entwickeln mögliche Hypothesen. Dabei nehmen wir viele Aspekte aus der Umwelt mit. Das können aktuelle Filme sein, Menschen die begeistern aber auch Themen die wir als gar nicht so angenehm empfinden. Alles was da ist, wird als möglicher Impuls verwendet.
Immer wieder kommen wir zu dem Punkt, an dem wir infrage stellen, ob die Art und Weise wie wir vorgehen richtig und nachhaltig ist. Immer wieder stellen wir uns die Frage: Warum laufen die Dinge momentan so? Wie werden sie von außen wahrgenommen?. Was läuft richtig gut? Was müssen wir verändern, um erfolgreicher zu sein? Wie ist die Qualität der Zusammenarbeit? Über sich nachdenken darf hier zur Gewohnheit werden.
Wir treffen uns in regelmäßigen Abständen um über unsere gemeinsames Arbeiten zu reflektieren. Wir gehen davon aus dass Reflexion nicht von selbst passiert. Selbstreflektion beinhaltet auch, dass der innere Frieden und die Harmonie unserer Gruppe auf dem Prüfstand gestellt werden. Dann gibt es Diskussionen, die stark emotional erlebt werden. Für eine gelungene Reflektionen ist es wichtig, dass solche Mechanismen passieren dürfen. So erlernen wir den Umgang mit Unterschieden. Schließlich kommen wir aus unterschiedlichen Welten. Und sie sind ein wesentlicher Faktor für unser Arbeiten in der Gruppe. Jeder von uns hat seine Rolle und ist Akteur. So erreichen wir eine hohes Entwicklungspotential für Ana Matt, bei dem auch wir lernen.

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Ich habe mir professionelle Hilfe geholt und  bin absolut begeistert von  Lona Hanke, Julia Weigl-Wagner und Anja Noller.

HANKE SBC & NOLLER Lona Hanke Anja Noller
Businesscoaching, Organisationsentwicklung, Wirtschaftsmediation

JW2 Public Relations-Konzepte. Julia Weigl-Wagner M.A. (DAPR)

Unser gemeinsam erarbeitetes Ziel ist der andere Weg mit Kunst erfolgreich zu sein. Das Engagement und die Freude des Teams an der Arbeit hat mich sehr überrascht und berührt. Das Arbeiten ist spielerisch, Ideen entstehen fortwährend, eine vibrierende, flirrende Energie bewegt sich im Raum, ich fühle mich wie im Rausch und bin im flow. Einfach Klasse…

Hier geht richtig die Post ab. Es macht mir viel Freude, mit der Gruppe Projekte zu erarbeiten. Ich sehe mich in einem fantastischen Prozess.

Was hältst Du von einem Coach?

 

 

 

IMG_4072Foto © AnaMatt

TEAMARBEIT – Eure Meinung ist mir wichtig.

Das erst Mal seit vielen Jahren, war ich wieder in den Bergen.

Für mich war es eine ungewohnte und schmerzhafte Schweissarbeit die Berge zu besteigen,denn ich lebe in der Ebene. Meine Freunde die regelmäßige Bergwanderungen unternehmen, taten sich wesentlich leichter, aber sie nahmen mich in ihre Mitte und motivierten mich. Echte Teamarbeit eben. Auf mich wirkte das sehr erfüllend.

Endlich an den Zielen angekommen wurde ich über die fantastischen Aussichten und die wunderschöne Natur entschädigt. Ein wunderbares Gefühl der Freude war in mir, ich war glücklich.

Am Ende dieser Reise hatte ich das Gefühl an den Schwierigkeiten der Bergwanderungen gewachsen zu sein.  Ich fühlte mich beflügelt. Dazu beigetragen haben natürlich hauptsächlich meine Freunde. Es war eine wunderschöne Zeit, vielen Dank!

Lieber Leser

ich würde mich sehr über eure Teilnahme an meinem Blog freuen. Teamarbeit ist kreativ und bringt jedem von uns etwas und macht Freude.

Daher

Ich brauche DICH… 

Ja DICH, damit ich und vielleicht auch andere Leser, wachsen können.

Teile mir deine Meinungen oder deine Sichtweisen mit….

 

Solltet Ihr die Kommentarleiste nicht finden, dann bitte den Titel im Blog anklicken und ganz nach unten scrollen.

Ana_60_klein-231Foto ©  Petra Homeier

Hallo, ich bin Ana,

leidenschaftliche Künstlerin mit Schwerpunkt Malerei, universelle Erforscherin des Lebens, der Materie, des Lichts und der Künste. Gerne nehme ich Dich mit auf meine geheimnisvolle  Reise.

Die Arbeit ist mein Segen, aus Hindernissen lerne ich, Schwierigkeiten spornen mich an,

Ich zeige Dir meine Erkenntnisse und teile Dir meine Erfahrungen mit,

Ich zeige Dir meine Welt der Gedanken, Fragen und Antworten,

Ich zeige Dir meine Welt der Wunder,

Ich zeige Dir magische Momente,

Die Liebe und der Frieden sind mein Weg und mein Gesetz,

Begleite mich…

Ich lade DICH ein, DICH an meinem Blog zu beteiligen, diskutiere und gestalte mit….

Ich freue mich auf Dich….